Schlafgesundheit im Alter

Pflegebett beantragen - wie geht das

Auf den Punkt

Wie verbessert man die Schlafgesundheit im Alter?

Im Alter wird der Schlaf leichter und kürzer. Für erholsamen Schlaf helfen feste Schlafzeiten, Bewegung und Tageslicht am Tag, eine ruhige, dunkle Schlafumgebung und der Verzicht auf Koffein am Abend. Bei Pflegebedarf unterstützen ein Pflegebett und die passende Matratze.

Guter Schlaf ist die Basis für Gesundheit und Lebensqualität – auch im Alter. Warum sich der Schlaf verändert und was wirklich hilft, lesen Sie hier.

Warum sich der Schlaf im Alter verändert

Mit den Jahren wird der Schlaf leichter, man wacht nachts häufiger auf und früher am Morgen. Begünstigt wird das durch Erkrankungen, Schmerzen, bestimmte Medikamente, weniger Bewegung und weniger Tageslicht. Das ist zum Teil normal – anhaltende Schlafprobleme sollten aber ärztlich abgeklärt werden.

Tipps für besseren Schlaf

Eine gute Schlafhygiene wirkt oft besser als Medikamente:

  • feste Zubettgeh- und Aufstehzeiten einhalten
  • tagsüber für Bewegung und Tageslicht sorgen
  • abends auf Koffein, Alkohol und schwere Mahlzeiten verzichten
  • das Schlafzimmer ruhig, dunkel und kühl halten
  • den Mittagsschlaf kurz halten

Hilfsmittel für Pflegebedürftige

Bei Pflegebedarf erleichtern technische Hilfsmittel den Schlaf und die Pflege: ein höhenverstellbares Pflegebett, eine passende Matratze (bei Wundliegegefahr eine Wechseldruckmatratze) sowie Bettgitter und Aufrichthilfen. Diese werden bei medizinischer Notwendigkeit von der Kranken- oder Pflegekasse bezuschusst.

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Häufige Fragen

Wie viel Schlaf brauchen Senioren?
Ähnlich viel wie jüngere Erwachsene – rund sieben Stunden –, oft jedoch auf mehrere Phasen über den Tag verteilt.
Wann sollte man bei Schlafproblemen zum Arzt?
Bei dauerhaften Ein- oder Durchschlafstörungen, ausgeprägter Tagesmüdigkeit oder nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe) sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Kostenlose Pflegeberatung 030 96 53 55 46