Was ist ein Pflegetagebuch?

Pflegetagebuch

Auf den Punkt

Wofür braucht man ein Pflegetagebuch?

Ein Pflegetagebuch dokumentiert den täglichen Hilfebedarf und ist die beste Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Es zeigt nachvollziehbar, wie viel Unterstützung in welchen Bereichen nötig ist – und hilft so, den passenden Pflegegrad zu erhalten.

Ein Pflegetagebuch ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Werkzeug – vor dem Pflegegrad-Antrag und beim Widerspruch. Hier erfahren Sie, wie Sie es führen.

Was ist ein Pflegetagebuch?

Im Pflegetagebuch notieren Sie über ein bis zwei Wochen, bei welchen Tätigkeiten die pflegebedürftige Person Unterstützung braucht und wie viel Zeit das kostet – von der Körperpflege über die Ernährung bis zur Mobilität.

Warum es so wichtig ist

Der Gutachter erfasst den Hilfebedarf nur an einem Stichtag. Ein Pflegetagebuch belegt den tatsächlichen, alltäglichen Bedarf – auch an schlechten Tagen – und ist damit die beste Grundlage für eine faire Einstufung und für einen Widerspruch.

Pflegetagebuch-Vorlage (PDF, gratis) Kostenlose Vorlage zum Ausdrucken – sofort startklar. Vorlage herunterladen

Häufige Fragen zum Pflegetagebuch

Wie lange sollte man ein Pflegetagebuch führen?
Mindestens ein bis zwei Wochen vor der Begutachtung, damit der typische Hilfebedarf gut abgebildet ist.
Ist ein Pflegetagebuch Pflicht?
Nein, es ist freiwillig – aber sehr empfehlenswert, weil es die Begutachtung und einen möglichen Widerspruch deutlich unterstützt.

Kostenlose Pflegeberatung 030 96 53 55 46