Pflegeaufgaben und Selbstpflege

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Auf den Punkt

Welche Aufgaben haben pflegende Angehörige – und wie schützen sie sich selbst?

Pflegende Angehörige übernehmen Körperpflege, Mobilität, Medikamente, Haushalt, Organisation und emotionale Unterstützung. Ebenso wichtig ist die Selbstpflege: Wer dauerhaft pflegt, braucht Pausen, Unterstützung und Entlastungsangebote, um nicht selbst zu erkranken.

Die Pflege eines Angehörigen ist eine erfüllende, aber auch fordernde Aufgabe. Dieser Ratgeber zeigt, welche Aufgaben dazugehören – und wie Sie dabei gesund bleiben.

Typische Pflegeaufgaben im Alltag

Der Pflegealltag umfasst meist mehrere Bereiche:

  • Grundpflege – Waschen, An- und Auskleiden, Unterstützung bei der Toilette
  • Mobilität – Aufstehen, Umlagern, Begleitung bei Wegen
  • Medikamente stellen und an die Einnahme erinnern
  • Ernährung und Haushaltsführung
  • Termine, Behörden und Organisation der Pflege
  • emotionale Begleitung und Gesellschaft

Selbstpflege: auf die eigene Gesundheit achten

Pflegende Angehörige stellen sich oft hinten an – und überlasten sich. Achten Sie auf Warnzeichen wie Erschöpfung, Schlafprobleme oder Gereiztheit. Wichtig sind:

  • bewusste Pausen und Auszeiten
  • Aufgaben in der Familie verteilen
  • Austausch in Selbsthilfegruppen
  • Hilfe rechtzeitig annehmen, statt bis zur Erschöpfung zu warten

Entlastungsangebote nutzen

Die Pflegeversicherung bietet zahlreiche Entlastungen: die Pflegekurse, den Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich, Verhinderungs-, Kurzzeit- und Tagespflege sowie die kostenlose Pflegeberatung. Wer pflegt, kann zudem Rentenbeiträge und eine Unfallversicherung über die Pflegekasse erhalten.

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Häufige Fragen

Wie vermeide ich eine Überlastung in der Pflege?
Teilen Sie Aufgaben, nutzen Sie Entlastungsangebote wie Verhinderungs- und Tagespflege, planen Sie feste Pausen ein und holen Sie sich früh Unterstützung.
Welche Unterstützung gibt es für pflegende Angehörige?
Kostenlose Pflegekurse und Beratung, Verhinderungs-, Kurzzeit- und Tagespflege, den Entlastungsbetrag sowie Renten- und Unfallversicherungsschutz über die Pflegekasse.

Kostenlose Pflegeberatung 030 96 53 55 46