Notruf-App für Senioren

Notruf-App für Senioren

Mit steigendem Alter steigt ebenfalls das Risiko, in eine Notfallsituation oder auch Gefahr zu geraten. Hierzu zählen Stürze aber auch plötzlich auftretende Erkrankungen. In solchen Situationen ist es nicht immer sinnvoll, die 112 zu wählen und professione Hilfe von einem Rettungsdienst zu rufen. In besonderen Schockmomenten kann auch die Sprache verschlagen – vielleicht ist gerade in diesen Situationen eine Notruf-App für Senioren.

Eine Notfall-App kann in kritischen Fällen schnell helfen. Diese wird auf dem Smartphone installiert und bietet unterwegs ein deutlich sichereres Gefühl. Doch welche App ist die beste Variante? Es gibt mittlerweile unterschiedlichste Notruf-Apps für Senioren zum Download.

Um die ideale App zu wählen, muss einem stets bewusst sein, welche Funktionen einem eigentlich wichtig sind. Zudem sollten Apps mit zu vielen Funktionen gemieden werden, da eine Notfall-App übersichtlich und einfach gehalten werden sollte. Welche Optionen stehen eigentlich zur Verfügung?

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Kostenlose Notruf-Apps

Viele Notruf-Apps auf dem Markt sind kostenfrei nutzbar. In den meisten Fällen sind diese Produkte aber weder mit einem Rettungsdienst, noch einer Notrufzentrale verbunden. Sie können bei den meisten kostenlosen Varianten oftmals folgende Funktionen nutzen:

Notruf-App für Senioren

  • Übermittlung eines Notrufes an die hinterlegte Nummer der Kontaktperson per SOS-Button
  • Eingebaute Ortungsfunktion
  • Suchfunktionen von Apotheken, Ärzten, Krankenhäusern und Co. in der näheren Umgebung
  • Erste-Hilfe-Ratgeber für richtige Entscheidungen
  • Die Eingabe persönlicher Daten (Blutgruppe, notwendige Medikamente, etc.)
  • Wichtige Telefonnummern (Rettungsdienst, Pannendienst, Kreditkarteninhaber für mögliches Sperren von Kreditkarten und Co.)

Kostenpflichtige Notruf-Apps

Es gibt auch kostenpflichtige Notruf-Apps für Senioren. Hier sind zum Beispiel die Anbieter Deutsches Rotes Kreuz (DRK) oder Malteser zu nennen. Beide Organisationen sind freie Wohlfahrtsträger und bundesweit organisiert.

Die Malteser-App kann für Android sowie iOS Verwendung finden. Hier kann gewählt werden, ob der Notruf bei der Vertrauensperson oder bei der Malteser-Notrufzentrale landet. Diese ist rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr besetzt. Hier können Sie zwischen unterschiedlichen Tarifen wählen. So liegt der Monatstarif bei 9 Euro, die jährlichen Kosten belaufen sich hingegen auf 49 Euro. Auch der Aufenthaltsort wird bei einem Notruf automatisch per GPS übermittelt.

Auch die DRK-Notruf-App kann für Android und iOS Verwendungen finden. Es wird eine Testversion zur Verfügung gestellt, die Vollversion kostet 15 Euro monatlich und 120 Euro jährlich. Per Knopfdruck geht der Hilferuf bei der DRK ein – umgehend meldet sich ein Sprachkontakt. Sollte hier keine Antwort erklingen, so werden umgehend Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Die App ermittelt hierfür automatisch die Standortdaten der Person. Alternativ kann auch eine Vertrauensperson informiert werden per Hilferuf. In diesem Fall wäre die App vollständig kostenlos.

Wie funktioniert eine Notruf-App?

Wird ein Notruf ausgelöst, so versucht die App in den meisten Fällen Kontakt mit dem Nutzer herzustellen. Insofern dies nicht gelingt, wird ein Rettungsdienst bzw. eine Notrufzentrale oder die hinterlegte Vertrauensperson alarmiert. Zudem können Standortdaten sowie mögliche Vorerkrankungen übermittelt werden, um in einem Notfall gezielter reagieren zu können.

Vorteile

  • Aufenthaltsort des Nutzers kann im Notfall automatisch per Ortungsfunktion ermittelt werden.
  • Es wird neben dem Smartphone kein separates Notrufgerät benötigt.
  • Im Notfall wird der Rettungsdienst alarmiert, per App allerdings die Angehörigen. Hier entstehen keinerlei Kosten.

Nachteile

  • Das Smartphone muss stets mitgeführt werden.
  • Wenn der Nutzer beispielsweise bewegungsunfähig ist, kann das Smartphone im Notfall unerreichbar sein.
  • Die App muss zunächst geöffnet werden, was dem Nutzer Probleme bereiten kann.
  • Die Notruf-App kann nur genutzt werden, wenn das Smartphone ausreichend Akku aufzeigt.

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