Auf den Punkt
Was ist ein Mehrgenerationenhaus?
Der Begriff Mehrgenerationenhaus steht für zwei verwandte Ideen: ein privates Wohnprojekt mehrerer Generationen und das staatlich geförderte Begegnungszentrum. Beides kann das Leben im Alter bereichern.
Zwei Bedeutungen
Hinter dem Begriff stecken zwei unterschiedliche Konzepte:
- die private Wohnform – mehrere Generationen leben unter einem Dach oder in einem Wohnprojekt zusammen und helfen sich gegenseitig
- die geförderte Begegnungsstätte – im Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus“ gibt es deutschlandweit rund 530 offene Häuser für alle Generationen
Vorteile für ältere Menschen
Gerade für Seniorinnen und Senioren bringt das Konzept viele Vorteile:
- Hilfe im Alltag durch jüngere Bewohner oder Nachbarn
- soziale Kontakte und weniger Einsamkeit
- generationenübergreifende Angebote und gegenseitiges Lernen
- die Chance, länger selbstbestimmt zu Hause zu bleiben
Was geförderte Mehrgenerationenhäuser bieten
Die geförderten Häuser sind offene Treffpunkte im Quartier. Typische Angebote sind:
- offene Cafés und Begegnungsräume
- Beratung und Unterstützung im Alltag
- Betreuungs- und Bewegungsangebote
- Veranstaltungen und ehrenamtliche Hilfe
Die meisten Angebote sind kostenlos oder sehr günstig. Ein Haus in der Nähe finden Sie über die Kommune oder das Bundesprogramm.
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