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Hören im Alter – Teil 2: Hörgeräte Check

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von Yannick Kupferschmidt, Gründer von derPflegefuchs.de
Hörgeräte

Hörgeräte können mehr als nur Töne verstärken

Vor ungefähr 10 Jahren wurden analoge Hörgeräte komplett durch digitale Geräte ersetzt. Leider wissen das die meisten Menschen nicht und denken bei Hörgeräten an die riesigen, fleischfarbenen Hörgeräte ihrer Großeltern. Die Unterschiede und Möglichkeiten, die es durch die neue Technik gibt, sind beeindruckend und sollten die Entscheidung hin zum Hörgerät erleichtern.

Unglaubliche Technikwunder 

Analoge Hörgeräte wurden noch direkt über ein Rädchen am Gerät selbst verstellt. Diese Verstellung beinhaltete meisten auch nur die Möglichkeiten „leiser“ und „lauter“. Erst durch die digitale Technik kann man verschiedene Frequenzen, Kanäle und vieles weitere ganz einfach am Computer beim Akustiker einstellen. Auch die Haltbarkeit wurde verlängert, da es nicht nur batteriebetriebene Geräte gibt, sondern auch Hörgeräte mit Akkus.

Moderne Hörgeräte verstärken nicht nur die Frequenzen, die man nicht mehr hört. Sie werden auch immer kleiner, da es die Möglichkeit gibt den Lautsprecher außerhalb des Gehäuses zu montieren. Des Weiteren kann man viele Hörgeräte mit dem Smartphone oder Fernseher verbinden. Durch verschiedenes Zubehör wie eine Fernbedienung kann man viele Einstellungen am Hörgerät tätigen ohne es aus dem Ohr nehmen zu müssen. Einige Modelle können sogar Musik oder ein Telefonat direkt auf die Geräte übertragen.

Im-Ohr-Hörgeräte (IdO)

Im-Ohr-Hörgeräte sind so gut wie unsichtbar. Man trägt sie direkt im Gehörgang und kann die Außenschale an die eigene Hautfarbe anpassen. Trotz ihrer kleinen Größen können sie im Bereich der Standard-Technik alles was auch Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte können und auch viele technische Besonderheiten sind mit IdO-Geräten möglich.

Leider kann nicht jeder Betroffene IdO-Geräte tragen. Bei manchen Menschen ist der Gehörgang zu schmal oder zu stark gekrümmt. Auch ist Hören etwas sehr Subjektives und dadurch das die Hörgeräte im Ohr sind, verstärken sie auch die eigene Stimme, was für einige Betroffene zu unangenehm ist und sie sich nicht daran gewöhnen können.

Hörgeräte

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)

Eine weitere Bauweise von Hörgeräten wird hinter dem Ohr getragen. Diese Geräte empfehlen sich bei schwerem Hörverlust. Auch diese Modelle haben ein sehr schmales Gehäuse was fast unsichtbar hinter dem Ohr sitzt. Das einzige Bauteil des Gerätes was bei einem sehr genauen Blick gesehen wird, ist der Schlau mit dem der Lautsprecher verbunden ist.

Insgesamt gibt es bei beiden Typen von Hörgeräten über 1.000 verschiedene Modelle, so dass einerseits die Auswahl nicht leichtfällt, aber andererseits auch für fast jeden Hörverlust und jeden Lebensstil das passende Gerät gefunden werden kann.

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Weiterlesen

Lesen Sie auch den Ersten Teil unserer Reihe zum Hörverlust: Hören im Alter – Teil 1: Hörverlust erkennen oder lesen Sie unseren Blogbeitrag zu Schwerhörigkeit im Alter.

8 Antworten

    1. Hallo Markus,

      vielen Dank für deine Nachricht. Die Technik heutzutage macht Vieles möglich und es wird immer smarter.

      Viele Grüße DerPflegefuchs.de

  1. Mit diesen Informationen zum Thema Hörgeräte kann ich die richtige Entscheidung treffen. Es ist nicht immer einfach, eine Entscheidung zu treffen. Vor allem, wenn man nicht genau weiß, was die Möglichkeiten sind.

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