Auf den Punkt
Was ist „Essen auf Rädern“ und was kostet es?
Wenn das tägliche Kochen schwerfällt, sorgt ein Menüdienst für eine warme, ausgewogene Mahlzeit. So funktioniert „Essen auf Rädern“, was es kostet und welche Zuschüsse es gibt.
So funktioniert der Menüservice
Es gibt zwei gängige Modelle:
- warme Lieferung – täglich frisch fertig gekocht ans Haus gebracht
- tiefgekühlte Lieferung – mehrere Menüs auf einmal, zum Aufwärmen nach Bedarf
Viele Anbieter wie Malteser, Johanniter, DRK oder regionale Dienste bieten eine wechselnde Auswahl sowie Diätkost an – etwa passierte Kost, Diabetiker- oder leichte Vollkost.
Kosten und Zuschüsse
Ein Menü kostet je nach Anbieter und Region meist 6 bis 10 Euro. Eine direkte Leistung der Pflegekasse gibt es dafür nicht. Wer einen Pflegegrad (1 bis 5) hat, kann jedoch den Entlastungsbetrag von 131 Euro pro Monat einsetzen, sofern der Anbieter im jeweiligen Bundesland als „Angebot zur Unterstützung im Alltag“ anerkannt ist. Das ist nicht überall der Fall – am besten direkt beim Dienst nachfragen.
Worauf bei der Auswahl achten
Bevor Sie sich festlegen, lohnt ein Vergleich:
- kostenloses Probeessen nutzen, um Geschmack und Qualität zu testen
- auf flexible Bestellung und kurze Kündigungsfristen achten
- Lieferzeiten und Verlässlichkeit klären
- nachfragen, ob der Anbieter über den Entlastungsbetrag abrechnen kann
