Auf den Punkt
Was ist eine Bestattungsvorsorge und wie funktioniert sie?
Die eigene Bestattung zu planen fällt schwer – doch eine Bestattungsvorsorge schenkt Klarheit und nimmt den Angehörigen später eine große Last ab. So funktioniert sie.
Was zur Bestattungsvorsorge gehört
Eine Vorsorge hat zwei Seiten:
- die inhaltlichen Wünsche – Bestattungsart, Ablauf der Trauerfeier, Grabstelle
- die finanzielle Absicherung der Kosten
- optional eine Bestattungsverfügung, die die Wünsche schriftlich festhält
Wie Sie die Kosten absichern
Für die Finanzierung gibt es mehrere Wege:
- Bestattungsvorsorgevertrag mit Treuhandkonto – der Betrag wird insolvenzsicher angelegt und ist zweckgebunden
- Sterbegeldversicherung – kleine monatliche Beiträge, lohnt sich vor allem bei jüngerem Eintrittsalter
- ein Sparbuch ist weniger geeignet, weil das Geld zum Nachlass zählt und erst nach dem Erbschein verfügbar ist
Ein Treuhandkonto in angemessener Höhe gehört zum Schonvermögen und ist damit auch vor dem Zugriff des Sozialamts geschützt.
Vorteile für die Angehörigen
Eine Bestattungsvorsorge entlastet die Hinterbliebenen gleich dreifach: emotional, weil schwere Entscheidungen bereits getroffen sind; organisatorisch, weil vieles geregelt ist; und finanziell, weil die Kosten gedeckt sind. Zugleich ist sichergestellt, dass Ihre Wünsche umgesetzt werden.
Was eine Bestattung kostet Die Kostenfaktoren im Überblick. Mehr erfahren