Auf den Punkt
Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung und wie wird sie finanziert?
Die 24-Stunden-Betreuung ist für viele Familien die Alternative zum Pflegeheim. Hier erfahren Sie, wie sie funktioniert, was sie kostet und welche Modelle legal sind.
Wie funktioniert die 24-Stunden-Betreuung?
Eine Betreuungskraft – häufig aus Osteuropa – lebt im Haushalt der pflegebedürftigen Person und unterstützt bei Alltag, Betreuung und Grundpflege. Eine echte Rund-um-die-Uhr-Versorgung erfordert in der Regel mehrere Kräfte im Wechsel; üblich ist eine Anwesenheit mit gesetzlich geregelten Ruhezeiten.
Welche Modelle gibt es?
- Entsendemodell: die Kraft ist bei einer ausländischen Agentur angestellt und wird entsandt (A1-Bescheinigung)
- Anstellungsmodell: die Familie stellt die Kraft selbst an (Arbeitgeberpflichten)
- Selbstständige Kraft: nur bei echter Selbstständigkeit zulässig
Finanzierung
Pflegegeld, Verhinderungspflege und der Entlastungsbetrag lassen sich für die 24-Stunden-Betreuung einsetzen. Achten Sie auf ein legales, sozialversicherungskonformes Modell, um Haftungsrisiken zu vermeiden.
